Heli Prezisionsflug WM 2002 in Aigen (Österreich)
Vom: 5. - 11. August 2002


Die 11. WM im Helikopter Präzisionsflug wurde in diesem Jahr im Österreichischen Aigen in der Steiermark durchgeführt. Die Schweiz war bei diesem Anlass mit 9 Mannschaften dabei. Aus diesem Grund wurde beim Schweizerischen Helikopter Verband (SHeV) schon früh mit den Vorbereitungen begonnen. Es war das erste Mal, dass ein Unternehmen in dieser Grösse vom SHeV gestartet wurde. Dank Toni Bobst, dem engagierten Teammanager waren die Vorbereitungen trotz fehlender Erfahrungen stets auf gutem Wege.

Die Disziplinen an der WM waren entweder der Rettungsfliegerei oder der Versorgung entliehen. Im ganzen wurden 5 Wettbewerbe ausgetragen: Navigationsflug, Doghouse, Slalom, Fenderrigging und Prezisionsflug.

Wir stellen Ihnen die einzelnen Wettbewerbe weiter unten etwas genauer vor. Es machte uns grosse Freude, Sie ebenfalls an dieser Stelle über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Während der WM vom 5. - 11. August 2002 informierten wir Sie mit täglichen Updates hier unter WM News über Neuigkeiten an der WM in Aigen.

Am 22. Juni sowie am 29. Juni 2002 konnten die Heli Teams auf dem Flugplatz von Buochs zwei erfolgreiche Trainings absolvieren. Diese Trainings dienten der Vorbereitung auf die Heli WM in Aigen (A) und im weiteren Sinne auch der Übung für die Helikopter - Rettungsfliegerei.

Spezieller Dank gilt vor allem der Luftwaffe, welche erstmals mit drei Teams mitmacht, und sich auch an den Vorbereitungen vorbildlich beteiligt. Ebenfalls Dank geht auch an die Sponsoren


Grusswort vom Schweizer Team

Werte Wettkämpferinnen und Wettkämpfer
Werte Zuschauerinnen und Zuschauer

Der Schweizerische Helikopterverband (SHeV) und der Aero-Club der Schweiz (AeCS) freuen sich ganz besonders, dass die Schweizer Luftwaffe erstmalig an einer FAI Weltmeisterschaft im Helikopter-Präzisionsflug teilnimmt und Dank der motivierten Bereitschaft sowie Entschlossenheit der zivilen Teilnehmer, kann die Schweiz ein grossartiges Team stellen.

Die Helikopter-Fluggeräte faszinieren uns seit jeher. Wir schätzen sie als schnelle Transportmittel und vor allem als unentbehrlichen Helfer für Menschen, die in Not geraten sind. Unzählige verunfallte Menschen haben diesem Luftretter ihr Leben zu verdanken. Die Retter der Lüfte, die nicht selten unter Einsatz des eigenen Lebens die Rettungsaktionen durchführen, verdienen grossen Respekt und Anerkennung. Solche Leistungen sind nicht selbstverständlich und das wird allzu oft vergessen. Diese Art der FAI Weltmeisterschaften fördern in Form eines Wettkampfes die Flugqualität und Präzision der Piloten und Crews. Bergung von Verletzten in schwierigem Gelände erfordern vom Piloten äusserstes Geschick und fliegerisches Können. Das setzt entsprechendes Training voraus, welches nicht überall auf Gegenliebe stösst. Wir meinen aber, dass gerade das Helikopterfliegen Verständnis und Toleranz verdient, denn auch die Schweiz ist ein Land, welches auf die Einsätze der Helikopter angewiesen ist.

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Flugpräzision nötig ist um einen Verletzten aus einer steilen Bergwand oder Gletscherspalte zu bergen oder eine Bergbauernfamilie im steilabfallenden Gebirge mit Nahrungsmittel zu versorgen? Der Helikopter ist und bleibt einer der vielseitigsten Fluggeräte und ist allein deswegen aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Aus den unzähligen Anwendungen ragt die Luftrettung mit all ihren Einsatzbereichen als wichtigste heraus. Tausende von Menschen verdanken dem Helikopter Ihre Rettung aus Notsituationen - und häufig auch ihr Leben.

Den Veranstaltern der 11. FAI Weltmeisterschaften im Helikopter-Präzisionsflug in Aigen wünschen wir viel Erfolg. Wir erachten diese Meisterschaft als wichtigen Beitrag zur Erhaltung des fliegerischen Könnens der Piloten, damit in Not geratene Menschen auch weiterhin auf bestausgebildete Retter der Lüfte zählen können.

Den Zuschauerinnen und Zuschauern wünsche ich viel Vergnügen beim Beobachten und Betrachten des faszinierenden Fluggerätes Helikopter mit seinen Pilotinnen „Whirly-Girls“ und Piloten.

"Let's Go Fly a Helicopter and Fly Neighborly"

Charly Unrein-Aviolat
SHeV, Vizepräsident und FAI, Rotorcraft Commission - Delegate Switzerland


Die Teams

Die Schweizer Delegation, bestehend aus den Heli Teams und der Ground Crew, umfasst knapp vierzig Mitwirkende. Die Heli Teams bestehen jeweils aus einem Piloten und einem Copiloten.

Heli Teams:

1 Werner Büchi & Sepp Steiner - Bell 206
2 Rudolf Gut & Stephan Stirnimann - Bell 206
3 Alex Kollep & Claude Chatelan - R 22
4 Thomas Schüle & Charly Unrein-Aviolat - H 300
5 Roland Triet & Manfred Holdener - H 300
6 Hans Wüthrich & Monika Arbenz - R 44
7 Oblt Raphael Küttel & Hptm Christian Schnyder - Alouette 3
8 Lt Daniel Fauscht & Lt Daniel Frei - Alouette 3
1D Hptm Ines Widmer & Lt Susanne Schürmann - Alouette 3

Cround Crews

Tony Bobst TM
Thommy Kunz Chief Judge
Peter Almer Ass. Judge
Pia Bobst Observer
Fabienne Chatelan Observer
Denise Gut Observer
Alfred P. Herbert Chief Jury
Erika Herbert Judge
Manuela Heusser Ass. Judge
Ralph Hoffmann Ass. Judge
Egon In-Albon Ass. Judge
Adrian Killmann Ass. Judge
Monika Killmann Observer
Remo Killmann Observer
Valérie Kollep Observer
Beat Moor Ass. Judge
Albert Plüss Helper / Obs.
Chantal Unrein-Aviolat Ass. Judge
Urs Büchel Mech. SAF
Rolf Meier Mech. SAF


Die Nationen

An den 11. Helikopter Weltmeisterschaften in Aigen (A) sind folgende 26 Nationen mit Delegierten vertreten: Österreich, Belgien, Japan, Süd Afrika, Türkei, Jugoslawien, Kroatien, Spanien, Russland, Venezuela, Chile, Neuseeland, Slowenien, Schweiz, Brasilien, Italien, Island, Griechenland, Weissrussland, Deutschland, Irak, Frankreich, Ungarn, Grossbritanien, USA, Süd Korea.


WM Berichte

Montag, 5. August 2002 - Am Samstag ist bereits der erste Teil der schweizer Delegation in Aigen eingetroffen. Die Begrüssung war herzlich und der Veranstalter unternimmt alles, damit sich die Teams wohl fühlen können. Am Sonntag und am Montag sind auch die restlichen Teilnehmer aller Nationen in Aigen eingetroffen. Die Organisation ist hervorragend, so dass alles reibungslos ablaufen kann.

Der Montag ist der Ankunft und der Orientierung, dem Einleben und der Begrüssung gewidmet. Viele kennen sich von früher und da werden alte Kontakte neu geknüpft. Das erste Briefing für Judges und später dann auch für die Teams konnte auch bereits stattfinden.

Der Montag Abend steht im Zeichen der Freundschaft. Den alle treffen sich zum Essen und Trinken ;-) Es ist absehbar, dass die Schweizer Delegation diesen Sportanlass auch zum festigen von internationalen Freundschaften benutzten wird.

Dienstag, 6. August 2002 - Am Dienstag fand die offizielle Eröffnungsfeier der Helikopter Weltmeisterschaft 2002 in Aigen statt. Die festliche Feier musste wegen des schlechten Wetters spontan in den Fliegerhorst verlegt werden, was aber der tollen Stimmung unter den Crews aller Nationen keinen Abbruch tat. Zahlreiche Ehrengäste nahmen nebst vielen Besucher aus der Region und natürlich aller Länderdelegationen an der offiziellen Eröffnung teil.

Bei der Disziplin Präzisionsflug zeichnet sich das erste Zwischenresultat auf. Auf den ersten fünf Platzierungen findet man ausser einer Ausnahme wie erwartet die russischen und weissrusischen Teams. Die Ausnahme auf Platz 2 macht ein Österreichisches Team mit einer Robinson R-22.

Die Schweizer Teams meisterten Ihre Aufgaben auch sehr gut. So finden wir als bestes Schweizer Team Raphael Küttel und Christian Schnyder der Luftwaffe auf Platz 28. Alex Kollep und Claude Chatelan belegen Platz 35 und das drittbeste Schweizer Team ist zu diesem Zeitpunkt Roland Triet und Manfred Holdener auf Platz 37.

Mittwoch, 7. August 2002 - Am Mittwoch stand die Disziplin Fender Rigging auf dem Programm. Trotz erschwerter Wetterbedingung, die besonders den kleineren Helikoptern ihre Aufgabe erschwerte, konnte das ganze Programm durchgeführt werden. Alle Piloten meisterten diese Disziplin ausgezeichnet.

Die derzeitigen Schweizermeister im Helikopterfliegen, Alex Kollep und Claude Chatelan erreichten den hervorragenden Rang 16 in der Disziplin Fender Rigging. Sie platzieren sich somit auch als beste Schweizer im Gesamtzwischenklassement auf Platz 26 vor dem Schweizer Team Raphael Küttel und Cristian Schnyder auf Platz 27.

Die Russischen Teams bauen ihren Vorsprung aus. Auch die Österreichischen Teams sind ganz vorne dabei. Denn die beiden Bundesheerpiloten Jochen Tiefengraber und Udo Koller aus Aigen belegten in der Disziplin Fender Rigging den 3. Rang. Im Gesamtzwischenklassement sind auf Rang 1 bis jetzt das Russische Team Victor Degtyar und Petr Vasiljev.

Donnerstag, 8. August 2002 - Am Donnerstag wurde der Navigationsflug durchgeführt . Die "Königsdisziplin" musste auf Grund des immer noch schlechten Wetters zwei mal verschoben werden. Trotz nicht optimaler Wetterbedingungen konnte um 11.45 Uhr das erste Team diese anspruchsvolle Disziplin beginnen. Jeweils im 7 Minuten Takt kamen auch die restlichen 51 Crews zum Take off.

Nervös zeigten sich erstaunlicherweise die bisher starken Russischen Teams. Laut Aussage ihres Teamkapitäns sind die Russischen Teams noch nie in den Bergen geflogen und deshalb gelte für sie "Safty First". Dies war eine Chance für die Schweizer Teams und die anderen Teams mit Alpenerfahrung, erst recht bei den schwierigen Wetterbedingungen.

In der Disziplin Navigationsflug konnten so nun die Spitze im Gesamtzwischenklassement wie auch in der Nationenwertung vom Gastgeberland Österreich übernommen werden.

Die Schweizer Teams zeigten im Navigationsflug auch eine grossartige Leistung!!! So finden sich gleich zwei Teams aus der Schweiz unter den 10 besten in dieser schwierigen Disziplin. Auf Rang 9 platzierte sich das Schweizer Damen Heli Team Ines Widmer und Susanne Schürmann als beste Schweizer im Navigationsflug. Gefolgt auf Rang 10 vom Team Raphael Küttel und Christian Schnyder. Drittbeste Schweizer Crew ist das Team Thomas Schüle und Charly Unrein-Aviolat auf dem hervorragenden 15. Rang.

Im Gesamtzwischenklassement konnte sich das Team Raphael Küttel und Christian Schnyder auf dem tollen 13. Rang als beste Schweizer Crew platzieren.

Freitag, 9. August 2002 - Am Freitag war "Action-Day". Denn der Slalom und somit die letzte, für die WM-Rangliste entscheidende Disziplinstand stand auf dem Programm. Da wurde von den Teams höchste Konzentration und Spannung verlangt!

Die Schweizer Teams zeigten auch in der Disziplin Slalom Ihr Können. So konnten sich fast alle Schweizer Crews im Mittelfeld gute Platzierungen erfliegen. Einmal mehr war das Team Raphael Küttel und Christian Schnyder beste Schweizer Crew des Tages. Sieger in der Disziplin Slalom war das Team Vladimir Zyablikov und Vladimir Gladschenko aus Russland.

Samstag, 10. August 2002 - Am Samstag fand von 13.30 Uhr bis 16.00 Uhr eine interessante Airshow statt, bei der das Bundesheer und die Flugsportvereine des Österreichischen Aero-Clubs ihr fliegerisches Können zeigten. Auch der neue Eurofighter "Typhoon" sollte in Form einer Kunstflugvorführung präsentiert werden. Da jedoch ein Boardcomputer dem letzten Check nicht entsprach, wurde die Präsentation des Eurofighters aus Sicherheitsgründen abgesagt. Trotzdem war das Interesse an der Airshow mit über 30'000 begeisterten Zuschauern sehr gross.

Ab 18.00 Uhr wurden dann zum Abschluss die grossartigen Leistungen der Teams aller Nationen bei der Offiziellen Siegerehrung der 11. Helikopter Weltmeisterschaft geehrt! Umrahmt wurde der feierliche Akt mit Helikopter-Formationsüberflügen, feierlichem Einhohlen der FAI-Fahne, folklorischem Abschiedsgruss der Region "Bergregion Grimming" und Ausmarsch der Nationen.

Sonntag, 11. August 2002 - Am Sonntag stand zum Abschluss der Heli WM nur noch das "Fly out" auf dem Programm. Ab dem Sonntag morgen starteten die Teams zum "Take off" nach Hause, wo die jeweiligen Delegationen mit stolz erfüllten Gefühlen für die grossartigen Leistungen an den diesjährigen Helikopter Weltmeisterschaften sicher wieder landen können.

Die Schweizer Delegation kann auf eine sehr Interessante Heli WM mit grossartigen Leistungen zurückblicken. Erst recht wenn man bedenkt, dass einige der Teams zum ersten mal an einer Weltmeisterschaft teil genommen haben! Herzliche Gratulation :-)


Ranglisten

Anschliessend sehen Sie einen Auszug aus den Offiziellen Endranglisten:

Endrangliste Einzelwertung:

1 Vladimir Zyablikov & Vladimir Gladschenko RUS
2 Viktor Korotaev & Nikolai Bourov RUS
3 Dr. Peter Mennel & Martina Mennel AUT

16 Raphael Küttel & Christian Schnyder SUI (Bestes CH Team im: Slalom und im Präzisionsflug)
30 Thomas Schüle & Charly Unrein SUI
32 Daniel Frei & Daniel Fausch SUI
37 Alex Kollep & Claude Chatelan SUI (Bestes CH Team im: Fender Rigging)
38 Roland Triet & Manfred Holdener SUI
41 Ines Widmer & Susanne Schürmann SUI (Bestes CH Team im: Navigationsflug)
47 Rudolf Gut & Stephan Stirnimann SUI
49 Hans Wüthrich & Monika Arbenz SUI
50 Werner Büchi & Sepp Steiner SUI

Endrangliste Damenwertung:

1 Caroline Gough-Cooper & Imogen Asker GER
2 Galina Shpigovskaya & Ljoubov Goubar RUS
3 Dagmar Kinne & Marion Hoven GER
4 Ines Widmer & Susanne Schürmann SUI

Endrangliste Juniorenwertung:

1 Thomas Schüle & Charly Unrein SUI
2 Ing. Robert Gobli & Ing. Günter Kosche AUT
3 Harald Sperrer & Leopold Reidinger AUT


Die Wettbewerbs Disziplinen

Navigationsflug - In der Folge wird immer von Teams die Rede sein. Deshalb vorab die Definition: Das Team besteht aus einem Piloten und einem Co-Piloten. Die Chargen werden nicht gewechselt. Das heisst, der Pilot ist während der ganzen WM nur Pilot und der Co-Pilot nur Co-Pilot.

Zu beginn des Navigationsfluges erhält das Team Kartenmaterial, Koordinaten und Landschaftsmerkpunkte. Diese Punkte müssen nach einer Vorbereitungszeit von nur 5 Minuten auf einer Strecke von zwischen 90 und 120 Km. Abgeflogen werden. Auf dem Flug müssen sie diverse Bodenmarkierungen gefunden und Notiert werden. Findet das Team eine oder mehrere Markierungen nicht, gibt es Punkteabzug. Der Navigationsflug ist sehr anspruchsvoll. Selbst für Kleinigkeiten gibt es Punkteabzug, Beispielsweise wird das verspätete Abfliegen nach dem Kartenstudium am Start bereits bestraft. Die Ziellinie des Navigationsflug ist zugleich der Start für die sogenannte „Box“. Das Team muss innerhalb von 60 Sek. Ein Quadrat abfliegen. Wie gross dieses Quadrat ist, bzw. wie schnell sie dabei fliegen ist nebensächlich. Wichtig ist, dass die Ziellinie dieses Quadrates in exakt 60 Sek. Passiert wird. Dieser Wettbewerb ist für die Zuschauer nicht besonders interessant, sind doch die Hubschrauber ausser bei Start und Ankunft nicht in Sichtweite.

Doghouse - Gleich im Anschluss an den Navigationsflug und der „Box“ steht das Doghouse auf dem Programm. An einem Suponierten Hausdach muss der Co-Pilot einen Kegel (1,6 kg.) an einem 7 Meter langen Seil in der Dachlucke (0,4 x 0,4 m.) versenken. Berührt der Kegel das Dach oder verfehlt er das Ziel gibt es Punkteabzug. Die Übung findet wie alle anderen unter Zeitdruck statt.

Slalom - Auf einem Rechteck von 120 x 200 Meter wird ein Slalomparcours mit 12 Toren durchflogen. Dabei muss ein, mit Wasser gefüllter Eimer an einer 5 Meter langen Leine die Tore passieren. Am Ende des Parcours wird die Leine auf 10 Meter verlängert und der Eimer muss auf einer Zielscheibe von 1 Meter Durchmesser, möglichst in der Mitte platziert werden. Wasserverlust, das Auslassen von Toren und vieles mehr wird mit Punkteabzug bestraft.

Fenderrigging - In einem Quadrat von 50 x 50 Meter werden drei Wassertonnen von je 100 cm Durchmesser aufgestellt und mit A, B und C markiert. In diesen Tonnen muss der Co-Pilot nun je ein Fender, an einer 5 Meter langen leine befestigt, versenken. Die Fender wiegen etwa 7,5 Kg. Gute Kommunikation im Team ist das A und O dieser Übung.

Präzisionsflug und Punktlandung - Auf einem Quadrat (Zwischen 30 und 70 Meter Kantenlänge) ist am Boden ein Kanal von einem Meter breite am Boden markiert. Unter dem Hubschrauber werden zwei Ketten montiert. Die eine ( 3 Meter) muss den Boden immer berühren. Die andere ( 2 Meter) darf den Boden nie berühren und immer in bereich des Kanals sein. So wird das Quadrat abgeflogen. Die erste Seite vorwärts, die Zweite seitwärts, die Dritte rückwärts und die letzte wieder seitwärts. Anschliessend geht es zur Punktlandung Da soll der Heli punktgenau auf einer Markierung landen.

Fenderrigging, Slalom und Präzisionsflug sind Disziplinen, die nahe am Publikum ausgetragen werden. Das heisst, dass die Zuschauer jedes Detail sehen können. Darum sind diese Übungen auch sehr beliebt. Bei Alt und Jung. Der Pilot ist auf einen zuverlässigen Co-Pilot angewiesen und umgekehrt. Keine Disziplin wird nur von einem Teil des Teams gewonnen oder verloren. Es ist wahres Teamwork.

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